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Die Spedition- und Logistikfachzeitschrift "trans aktuell" berichtet in der Ausgabe 22 detailliert über positive Entwicklung des Projektes "Grüne Logistik".

FootprintNetwork Carbon Footprint

Die VTL will seine Schuhgröße von 36,91 deutlich verringern. So groß in Kilogramm ist der Treibhausgas-Fußabdruck einer durchschnittlichen Stückgutsendung innerhalb des Verbunds. Bis zum Frühjahr 2012 sollen bereits die ersten Schritte zu einer Reduzierung unternommen sein. Damit startet jetzt Phase zwei. Die erste Phase umfasste das Sammeln und Auswerten der Daten sowie die Erstellung des Treibhausgas-Fußabdrucks, dem VTL den Namen NCF (Network Carbon Footprint) gegeben hat.                                           
Im Mai hat der Verbund diese Bilanz erstmals vorgestellt und im August eine Sendungstabelle nachgeschoben, mit der sich der CO2-Ausstoß in Kilogramm pro Sendung  - abhängig von Gewicht und Entfernung - angeben lässt.
"Es gab durchweg positive Reaktionen", beschreibt VTL-Geschäftsführer Andreas Jäschke. Schließlich haben bisher vor allem große Konzernspeditionen beim Thema Nachhaltigkeit die Richtung angegeben. Eine Mittalstandskooperation wie VTL hebt sich da hervor.
Eine Nasenlänge der Konkurrenz voraus ist auch die Kontinent Spedition aus Jena, die als eine von zehn VTL-Partnern das Projekt von Anfang an begleitet. "Unsere Wettbewerber in der Region befassen sich noch nicht mit dem Thema; eine positive Reaktion haben wir jedoch durchweg bei unseren Großkunden erhalten ", sagt Prokurist Thomas Rödiger.

Die ersten Arbeitskreise treffen sich dazu in den kommenden Wochen. Ihre Aufgabe ist es vor allem, herauzufinden, welche Potenziale die Depots der Partner haben und wo VTL als Systemgeber Unterstützung anbieten muss.
Thomas Rödiger wird sich weiterhin im Arbeitskreis "Grüne Logistik" engagieren. Hier sehen die Verantwortlichen das größte Potenzial: beim Hubumschlag, beim Umschlag in den Regionalhubs, bei den Verkehren zwischen den Hubs und im  Nahverkehr vor Ort. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Fahrzeugauswahl. Der Fuhrpark der Kontinent Spedition hat ein Durchschnittsalter von nur drei Jahren. Demnächst steht die Lieferung von sechs Lkw der Norm Euro 5/EEV an.
"Ein wesentlicher Teil der Phase 2 wird daher sein, die nationalen Partner in ein Benchmarkt miteinzubeziehen.", sagt der VTL-Chef weiter. Denn ein geringerer CO2-Ausstoß gehe immer mit einem besseren wirtschaftlichen Ergebnis einher.
Dazu gehöre, die Auslastung zu optimieren sowie die Stoppdichte im Nahverkehr zu erhöhen.
Dafür müssten jedoch auch die Verlader umdenken, wie Kontinent Gesellschafter Werner Flitner meint. Als Vertriebsverantwortlicher versucht Thomas Rödiger nach eigenen Angaben schon jetzt, beim Kunden dieses Thema anzusprechen. "Muss es immer eine OV-Sendung sein, wenn doch eine Standardsendung auch innerhalb 48 Studen zugestellt werden kann?"

Eine Zielgröße à la  "X Prozent weniger CO2 bis 2020" will Andreas Jäschke übrigens nicht setzen, das ist ihm zu unseriös. Eine kontinuierliche Reduzierung, die transparent für alle sei, habe mehr Substanz. Entscheiden kann dann die Öffentlichkeit, ob der Fußabdruck kleiner geworden ist.

     Foto trans aktuell
VTL-Geschäftsführer Andreas Jäschke (links) sowie Kontinent Gesellschafter Werner Flitner und Prokurist Thomas Rödiger.

 
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